Von Winning – Aus gutem Holz geschnitzt

Die Pfalz ist schön. Das kann man kaum bezweifeln. Hier gibt es viel zu sehen, viel zu erleben und viel zu genießen. Die durch Frankreich inspirierte Freude am guten Essen geht schon lange einher mit der Produktion von außergewöhnlichen Weinen. Heute gibt es eine Vielzahl von ausgezeichneten Pfälzer Weingütern, die auf Spitzenqualität setzen. Noch vor ein paar Jahrzehnten war dieser Kreis aber deutlich kleiner. Ein Betrieb, der aber schon lange ganz weit oben mitspielt, ist Von Winning.

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Im Jahre 1849 wurde das Weingut unter dem Namen Deinhard gegründet. Die Deinhards waren damals eine große Nummer in der deutschen Weinbauszene, denn sie hatten in Koblenz die Deinhard & Co. gegründet, eine noch heute bestehende Wein- und Sektkellerei. In den auf die Gründung folgenden 172 Jahren hat das Weingut mehrmals den Besitzer und den Namen gewechselt. Es war ein Gründungsmitglied des Verbands deutscher Prädikatsweingüter, kurz VDP, gewann ausgezeichnete Lagen hinzu und veränderte seinen Fokus und Stil mit den Zeiten.

Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter wurde 1910 gegründet.

Seit 2007 firmiert das Weingut als „von Winning“ und hat seitdem für viel Trubel gesorgt in der beschaulichen Pfalz. Unter der Leitung von Stephan Attmann wurde der Betrieb jünger, mutiger und vor allem fokussierter auf die Qualität der Einzellagen rund um Deidesheim. Die Farben der Etikette sind genauso knallig wie die Einrichtung des Weinguts und auch die Weine stechen heraus. Wo in vielen deutschen Weinkellern die neutralen Edelstahltanks dominieren, wird bei von Winning auf Holz gesetzt.

Der Ausbau im Holzfass zählt zum Markenzeichen von Von Winning.

Historisch war das Holzfass das Gebinde, in dem Wein vergoren und gereift wurde. Davon zeugt das liebevoll verzierte „Hochzeitsfass“ von 1884, das sich auch heute noch in den tiefen Kellern des Weinguts befindet. Hinzu kamen Stückfässer, Demi-Muids und Barriques, um Attmann die volle Bandbreite der Möglichkeiten zu geben. Trotz der historischen Bedeutung von Holzfässern für den Weinbau in Deutschland wurde zunächst ungläubig auf das Weingut geschaut, als die ersten Weine mit deutlich schmeckbarem Holzeinfluss ausgeschenkt wurden. Riesling, der an Burgund erinnert, war noch vor wenigen Jahren unvorstellbar und auch für andere Rebsorten war es in der Pfalz eher ungewöhnlich.

Das Hochzeitsfass von 1884 steht immer noch im Keller des Weinguts.

Seitdem hat sich aber auch aufgrund von Winnings Pionierleistung, das Spiel mit dem Holz etabliert und gerade die Sauvignon Blancs aus dem Fass sind zu Klassikern der Szene geworden. Auch mit den Chardonnays, Weißburgunder, Rotweinen und insbesondere den Rieslingen hat sich der Betrieb in der ersten Liga des Pfälzer Weinbaus bewährt. Das Holz ist zwar ein wichtiges Stilmittel, aber entscheidend für die Qualität sind die ausgezeichneten Lagen. Von Haardt bis Forst besitzt von Winning Reben in einigen der berühmtesten Weinberge Deutschlands: Pechstein, Ungeheuer, Langenmorgen und viele mehr.

Viele Weinberge von Von Winning liegen direkt neben Bassermann-Jordan.

Die Innovation in Keller und Weinberg verhalf von Winning zu einem klaren Profil. Anders wird hier gearbeitet, aber sobald man den Wein im Glas hat, weiß man, warum es gut ist, andere Wege zu beschreiten. Auch, wenn sie der eine oder andere als Holzweg abtun mag. Bei von Winning bereut man nichts und schaut nach vorn, denn die Zukunft sieht gut aus.

Unsere Empfehlung:

Von Winning Sauvignon BAM! trocken 2020

Den Sauvignon Blanc BAM! gibt es nur bei uns. Das Spitzenweingut Von Winning hat alles daran gesetzt, um Sauvignon-Fans mit diesem Weißwein ein begeistertes ‘BAM!’ zu entlocken: Saftige und reife Sauvignon-Trauben von den besten Lagen rund um Deidesheim wurden für den BAM! sorgfältig selektiert, abgepresst und anschließend sowohl in großen Holzfässern – sogenannten Tonneaux – als auch im Stahltank ausgebaut. Dieser regionstypische Sauvignon Blanc bringt eine faszinierende Mineralität zum Ausdruck. Er begeistert außerdem mit rebsortentypischer Exotik und Noten von heimischem Obst. Marillen und gelbe Birnen verbinden sich im Bukett mit einer Prise weißen Pfeffers sowie einem Hauch grüner Paprika. Am Gaumen schön straff, intensiv und langanhaltend mit Aromen von herbsüßen Mangos, saftiger Ananas und reifen Kiwis. Der Eindruck von frisch gepressten Grapefruits sorgt für lebhafte Spannung im Nachhall.

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