Pulled Pork zu Rotwein

Einfach, trendy, lecker: Pulled Pork ist derzeit eines der beliebtesten Gerichte überhaupt. Im Handumdrehen ist dieses saftige, zarte und pikant marinierte Stück Schweinefleisch vorbereitet. Das Gericht kocht sich sozusagen von alleine; alles, was man braucht, sind wenige gute Zutaten und etwas Geduld…

Es gibt nicht viele Speisen, die man so vielfältig servieren kann wie Pulled Pork. Ob pur, mit Nudeln oder ganz klassisch auf Burgern und Sandwiches – es gibt eigentlich keine Grenzen für dieses Gericht. 

Dazu braucht ihr:

2 kg Schweinenacken (im Stück)
500 ml kräftiges Bier (idealerweise Rauchbier)
2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
1 weiße Zwiebel (geviertelt)
3 El Aprikosenkonfitüre
1 El Paprikapulver (süß)
1 Tl Schwarzer Pfeffer (gemahlen)
½ Tl Kümmel (gemahlen)
20 g Meersalz
2 El Sonnenblumenöl

So geht’s:

Vermenge das Meersalz mit den Gewürzen und dem Knoblauch. Reibe nun den Schweinenacken mit dieser Mischung von allen Seiten gut ein.

Erhitze das Öl in einem Bräter und brate den Nacken rundum scharf an. Füge dann die Zwiebel und die Aprikosenkonfitüre hinzu, rühre kurz durch und lösche das Ganze mit dem Bier ab. Nun den Deckel drauf und ab in den auf 130°C vorgeheizten Backofen. 

Dort bleibt der Nacken nun für 6-8 Stunden. Schaue alle paar Stunden mal nach dem Rechten und begieße das Fleisch mit dem Saft. Sollte die Flüssigkeit zu stark verkocht sein, gib einfach etwas Wasser hinzu.

Am Ende der Garzeit sollte das Fleisch butterweich sein und sich mithilfe zweier Gabeln ganz einfach auseinander ziehen lassen.

Lasse deiner Phantasie freien Lauf und kreiere die herrlichsten Sandwiches mit dem Pulled Pork oder serviere das Fleisch mit einem frischen Salat. Du wirst begeistert sein!

Weinempfehlung:

Unser Wein des Jahres La Operette passt hervorragend zum Pulled Pork. Der kräftige Tropfen kann den deftigen und intensiven Aromen des Schweinenackens perfekt die Stirn bieten.
Den Auftakt machen Aromen von dunklen Beeren, primär Cassis, gefolgt von getrockneten Brombeeren. Es schließen sich schwarzer Pfeffer und mediterrane Gewürze an. Hierauf kommen die mineralischen Akteure auf die Bühne und zeigen sich mit tiefen Noten von Grafit und Schiefer. Der Auftakt im Reigen der Aromen ist opulent, elegant und mitreißend. 
Der nächste Auftritt setzt ein, mit Heiterkeit. Die Spannung steigt, kommt nun Freude oder Leid? Die Entwicklung ähnelt in ihrer Dramatik einem Schauspiel in der Mailänder Scala. Eine Szene nach der anderen präsentiert Saftigkeit, Würzigkeit und Intensität. Es ist ein Potpourri der dunklen Nuancen und feinen Anklänge, die perfekt aufeinander abgestimmt ihre Kreise ziehen und deren Bewegungen die Zunge Ballett, Rumba, Salsa und Samba tanzen lassen.

 

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