Montemajor & Mario Ercolino

Mario Ercolino hat in seinem Freundeskreis auch den Spitznamen “SUPER MARIO”. Das hat natürlich nichts mit dem beliebten Nintendo Spiel zu tun, sondern vielmehr mit seiner Begabung als Winzer. 😉 Er kann jedes Merkmal eines Weines rein olfaktorisch erkennen und ist mit seinem unfassbaren Wissen und Gespür für Wein weltweit gefragt. Wir hatten die Gelegenheit dem Spitzenwinzer von Montemajor einige Fragen zu stellen.

Wie lange arbeitest du bereits als Winzer?

Seit über dreißig Jahren bin ich bereits als Winzer tätig. Vorher habe ich das Agrartechnische Institut von Avellino besucht. Heute arbeite ich sowohl in meinem Unternehmen als auch als Berater für Weinbau und Önologie.

Mario Ercolino auf dem Weinberg

Du zählst zu den besten Winzern Italiens. Worauf führst du deinen Erfolg zurück?

Wein hat die Aufgabe Freude und Wohlbefinden beim Genießer zu verbreiten. Von diesem Bewusstsein ist meine Arbeit geprägt. Jeder meiner Weine ist von Anfang an durchdacht und so designt, dass er einfach nur Freude bereitet.

Wie bringst du dein Talent bei Montemajor ein?

Ich denke, dass meine Sensibilität bezüglich der organoleptischen Qualität der Weine ausschlaggebend ist. Damit meine ich, dass ich bei allen Stufen der Weinbereitung, Verarbeitung und Abfüllung genauestens darauf achte, dass die Aromen und Geschmacksrichtungen der Herkunftstraube im Vordergrund stehen. 

Montemajor Weine kommen aus unterschiedlichen Weinbauregionen wie Sizilien, Apulien und der Basilikata. Warum diese Regionen?

Für mich persönlich machen drei konkrete Punkte einen hervorragenden Wein aus: Konsistenz, Schmelz und Opulenz. Wein, der diese Komponente besitzt wird aus Trauben gewonnen, die in warmen Regionen, zum Teil auf vulkanischen Böden angebaut werden. Die Trauben müssen einer intensiven Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Sizilien, Apulien und die Basilikata im Süden Italiens bieten dementsprechend die perfekten Voraussetzungen für meinen Wein. 

Die Kontrolle der Trauben bei Montemajor

In der Regel wird der Erntezeitpunkt mithilfe der phenolischen Reife bestimmt. Also, wenn die Schale und die Kerne beim Zerkauen nicht mehr bitter schmecken und ein gewisser Tanninwert erreicht ist. Du erntest die Trauben ein bis zwei Wochen später. Warum?

Die phenolische Reife entspricht nicht immer der vollen Zuckerreife der Trauben. Hohe Zuckerabstufungen ergeben als Folge dessen hochwertige Weine. Sie sind reicher an Glycerin und daher weicher, runder, aromatischer und intensiver im Geschmack. Die Aromen werden in ihrem Ausdruck durch den Alkohol unterstützt.

Woher kommen die Spitznamen “Super Mario” und “Trüffelschwein” für Mario Ercolino?

Als Winzer und Weinliebhaber muss ich die Fähigkeit besitzen zuzuhören und sehr aufmerksam die organoleptischen Werte im Wein zu erkennen und zu interpretieren. Vielleicht hat mich das Training mit vielen verschiedenen Wein-Stilen dazu gebracht, mit Gaumen und Nase schnell und präzise das Entscheidende eines Weins ausfindig zu machen – wie ein “Trüffelschwein”. 

Wie würdest du die Weine von Montemajor beschreiben?

Einzigartig. Sie werden mit der Absicht erzeugt, ein breites Publikum zu erfreuen. Deshalb sind sie angenehm reichhaltig, großzügig, weich und ein purer Genuss!

Montemajor Weinlagerung

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